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Die Vogelfreunde Staffort haben eine lange Geschichte. Am 20. Februar 1962 fanden sich Liebhaber von Kleintieren zusammen, um einen Kleintierzuchtverein zu gründen. Seine Aufgabe sah der Verein in der Hasen-, Geflügel- und Vogelzucht. Bei der nächsten Versammlung hatte sich bereits eine stattliche Zahl von Züchtern dem Verein angeschlossen. Es war erstaunlich, wie viele Kaninchen- und Vogelzüchter es in unserem Dorf gab. Bei dieser Versammlung wurde der Vorstand gewählt, mit Erich Hauth als Vorsitzendem, eine Vereinssatzung gebilligt und der Eintrag ins Vereinsregister beschlossen. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 8,- DM festgelegt. Auf einer ersten Lokalschau mit 12 vereinseigenen Kaninchen verschiedener Rassen, trat der Verein am 1. Dezember 1963 an die Öffentlichkeit. Beim Sommerfest 1964 stellte die Vogelabteilung achtzig vereinseigene Tiere aus.

Neben der Tierzucht nahmen sich die Mitglieder der heimischen Vogelwelt an. In den Schlägen des Stafforter Gemeindewaldes, an der Waldeinfahrt rechts der Straße nach Weingarten, errichtete der Verein ein Vogelschutzgebiet. Mit dem Anbringen von dreißig Nistkästen sowie dem Errichten von Wasserstellen, war der Grundstein für dieses Schutzgebiet gelegt. Bei der Hauptversammlung 1965 entschlossen sich die Mitglieder zum Bau eines Vereinsheims. Dieser Wunsch konnte verwirklicht werden, nachdem die Gemeindeverwaltung in der „Wolfslache“ das entsprechende Gelände zur Verfügung gestellt hatte. Viele Arbeitsstunden opferten die Mitglieder, um den Platz vorzubereiten sowie die von einer Baufirma erworbene Baubaracke aufzustellen und einzurichten. Beim Sommerfest mit Jungtierschau im Jahr 1969 stellte der Verein das neue Vereinsheim der Öffentlichkeit vor. Bedingt durch Myxomatose ließ die Kaninchenzucht rasch nach, sodass weitere Ausstellungen nicht mehr ausgerichtet werden konnten. Die einst so rege Vereinstätigkeit kam hierdurch zum Stillstand und es fanden 2 Jahre keine Versammlungen mehr statt.

Schließlich zeigte sich die DRK-Bereitschaft Staffort, die auf der Suche nach einer Unterkunft war, Interesse am Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins. Angeregt hierdurch bemühten sich die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins um eine Versammlung. Ein Vorstand konnte jedoch erst in der dritten Versammlung neu gebildet werden.

Die Mehrheit der Mitglieder sprach sich gegen einen Verkauf des Vereinsheimes aus, dafür aber für die Wiederaktivierung des Kleintierzuchtvereins.
Das alte Vereinsheim wurde wieder hergerichtet und die Gestaltung der Außenanlagen in Angriff genommen. Ein Freigehege, ein Sittichhaus mit zehn Boxen, ein Meerschweinchengehege und ein Ententeich wurden angelegt. Im September 1978 plante der Verein, der in der Zwischenzeit in „Vogelfreunde Staffort“ umbenannt wurde, den Bau eines modernen Vereinsheims. Die Einweihung erfolgte im Oktober 1984. Ab dem Jahr 1985 wurde das Vereinsheim als Gaststätte Vogelpark verpachtet, wofür ein Anbau von Küche und Terrasse vorgenommen wurde. Die Außenanlagen des Vogelparks laden die Besucher zum Verweilen ein.